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  BEATPATROL pres. PAUL KALKBRENNER @ Gasometer
  live in Konzert

  Fr, 12. März 2010
  Beginn: 21:00 Uhr
  Einlass: 20:00 Uhr

  • In allen Tickets Geschäftsstellen von Österreich-Ticket (www.oeticket.com, Tel.: 01/96096).
  • Jugendinfo Wien

    Raiffeisenbanken Wien und NÖ

    online Tickets auf www.beatpatrol.at
Kategorie Preis Typ
A54,00 €Sitzplatz
* Die Ermäßigung gilt für Raiffeisen Club Mitglieder!
ACHTUNG: geringes Restkartenkontingent an VIP-TICKETS
inkl. MwSt. (exkl. externe Kartenverkaufsprovision)
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BEATPATROL
presents
BERLIN CALLING
PAUL KALKBRENNER
LIVE IN CONCERT
+ SIMINA GRIGORIU + visuals by PFADFINDEREI



Das Konzert zum Film

Beatpatrol präsentiert exklusiv in Wien Paul Kalkbrenner Live in Concert. Der wohl erfolgreichste elektronische Musikexport Deutschlands, nach Kraftwerk, besucht im Zuge seiner Europatournee als einzigen Österreich Tourstopp, neben Innsbruck, die Großstadtmetropole.
Ab 21.00 Uhr wird SIMINA GRIGORIU das Publikum warm tanzen und ab 22:30 Uhr wird Paul Kalkbrenner ein dreistündiges Livekonzert zum Besten geben.
Im Gegensatz zu Deejay-Acts verwendet Paul verschiedene Studiogeräte, keine CD Player und keine Plattenspieler. Das Ganze wird auf einen Bandmischpult von Ihm selber live abgemischt.
Ein ganz besonderes visuelles Erlebnis erwartet die Besucher, durch die internationale bekannten Visualartist der Pfadfinderei.
In einzigartiger Weise schafften die Visualartists die Emotionen der Musik visuell darzustellen und eine Symbiose zu Kalkbrenners Beats herzustellen.




BERLIN CALLING

Regisseur Hannes Stöhr fand die Inspiration für seine Geschichte in DJs, die mit Plattenkoffern umherziehen. Er wollte den harten Beruf dieser Menschen zeigen und einen Musiker darstellen, der kein Superstar ist. Er begann, Figuren der Generation ab 30 vom Leben abzuschreiben. Ende 2003 suchte er nach der richtigen Musik für den Film und fand seinen Hauptdarsteller Paul Kalkbrenner.
Als Drehorte wurden unter anderem die beiden Berliner Clubs Maria und die Bar25 verwendet.
In Berlin Calling liegen Tragik und Komik, etwa in der Szene, als Ickarus in die Drogenklinik eingeliefert wird, nah beieinander.
Dazu Stöhr: „Man hätte die Einlieferung auch ganz tragisch erzählen können, als ausweglose Sackgasse. Mir war aber wichtig, dass Ickarus jetzt kämpfen muss Den Kampf mit der Welt drückt er in seiner Musik aus. Und wenn Hoffnung da ist, dann ist auch Raum für Komik.“



Kritiken
Hannes Stöhr gelingt fulminant das, was noch keinem Regisseur so gelungen ist: Das Erlebnis der Berliner Technonächte einzufangen.
Der Zuschauer erlebt im Kinosessel eine Clubnacht aus Musik, Hedonismus und Rausch […] Paul Kalkbrenner legt ein sensationelles
Schauspieldebüt hin.“ – Deutsche Welle – Kultur 21 (16. August 2008)
„Wer die Faszination von Techno nie verstanden hat, wird Techno als Musik und vielleicht sogar als Partykultur nach diesem intelligenten Film vielleicht mit freundlicheren Augen sehen.“ – Volksblatt – Die Tageszeitung für Liechtenstein.





BERLIN CALLING SOUNDTRACK BY Paul Kalkbrenner

Während Berlin-Mitte für zugereiste Schwaben, Szene-Lackel und sonstige Hipster das Maß aller Dinge darstellt, liegt in Friedrichshain, im Osten der Stadt, die Homebase von Paul Kalkbrenner. Seine ausgeprägte emotionale Verbundenheit mit dem Stadtteil mag er nicht verhehlen. Noch zu DDR-Zeiten schicken ihn seine Eltern auf eine staatliche Musikschule, damit Paul die hohe Kunst des Trompetenspielens lernen möge. Nach der Wende, zu Beginn der neunziger Jahre, steht er gemeinsam mit seinem Kumpel und WG-Genossen Sascha Funke hinter den Plattentellern.
Die Volljährigkeit endlich erreicht, besucht Paul zum ersten Mal das E-Werk. Hier haut er sich mehr als einmal mit Techno die Nächte um die Ohren. Dieser Sound hat es ihm angetan. Kalkbrenner besorgt sich einen Amiga Rechner und übt sich in der Produktion eigener Stücke. Und wie so bei manch anderen Produzenten im Technozirkel stellen Basic Channel für Kalkbrenner einen nicht unerheblichen Quell der Inspiration dar.
Der endgültige Schritt in die Adoleszenz bereitet ihm da schon mehr Probleme. Mit der Schule kommt Paul nicht klar. Ein Praktikum bei einem Fernsehsender öffnet ihm 1997 neue Möglichkeiten sein Leben zu gestalten. In der Folge erledigt er Editor-Aufträge für diverse deutsche Kanäle. Zwei Jahre später erscheint die erste Kalkbrenner-Platte.
Paul setzt Prioritäten und kümmert sich fortan nur noch um seine Musik. Für Ellen Alliens BPitch Control produziert Kalkbrenner die beiden Alben „Superimpose“ und „Zeit“. Durch deren gefühlvoll-melancholischen Sound bekommt er den „Neo-Trance“-Stempel verpasst, was ihm eigentlich gar nicht genehm ist.
Mit seinem dritten Werk Self rückt Kalkbrenner in dieser Hinsicht die Verhältnisse wieder zurecht und legt ein außerordentliches Zeugnis emotionaler Musik ab.
In eine vergleichbare Kerbe haut das Remix-Album „ReWorks“, bei dem Paul Kalkbrenner eine Reihe befreundeter Künstler und Musiker bittet, sich einen Track aus seinem OEuvre herauszusuchen und zu remixen.
2008 kommt es zum Spielfilm-Debüt Kalkbrenners. Nach langer Beratungstätigkeit für Hannes Stöhrs Techno-Projekt „Berlin Calling“ überredet der Regisseur seinen Szenekenner, den Hauptdarsteller-Part einfach selbst zu übernehmen. Gesagt, getan: Kalkbrenner morpht zu DJ Ickarus, der mit seiner Freundin und Managerin der ersten Albumveröffentlichung entgegen fiebert, dann aber über den Umweg Drogenkonsum in eine Nervenklinik eingeliefert wird. Der Film feiert auf dem Filmfestival in Locarno Weltpremiere. Paul Kalkbrenner komponierte den kompletten Soundtrack zum Film. Das Album „Berlin Calling“ wurde mittlerweile über 60.000 Mal verkauft und ist somit das erfolgreichste Album auf dem Plattenlabel BPitch Control. Der Riesenhit „Sky and Sand“ vom Album, wurde 4,3 Mio auf Youtube geklickt, hat 1,1 Mio Plays auf MySpace und wurde 10.000 Mal auf Vinyl verkauft